[ SUxXx!: ] BEI WERBUNG MORD! | Morddrohungen nach Pizzawerbung !

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[german!]

Pizzawerbung zieht Morddrohungen nach sich
US-Kette bekommt Ausländerfeindlichkeit zu spüren

pizzapatron.com

Dallas (pte/12.01.2007/11:31)

– Die US-Pizzakette Pizza Patron http://www.pizzapatron.com hat sich mit ihrer jüngsten Promotion-Aktion ordentlich in die Nesseln gesetzt und eine Debatte über mexikanische Immigranten ausgelöst.

Mit dem Werbeslogan „Aceptamos pesos“ (Wir akzeptieren Pesos) hat der in Texas beheimatete Fastfood-Konzern heftige Proteste seitens der US-Bevölkerung hervorgerufen.

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pizza patron!

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Viele Einheimische empfanden es als Affront gegen die Vereinigten Staaten, dass ein US-Unternehmen mexikanisches Geld annimmt.

Bei Pizza Patron ging eine Flut an Beschwerde-Mails ein, deren Inhalt bis zu Morddrohungen reichte. Der Konzern, der wohl nicht mit derlei Reaktionen gerechnet hatte, rechtfertigte sich damit, dass 60 Prozent der Kunden hispanischer Herkunft seien.

„Wenn man sich mit einem derart provokanten Thema auseinandersetzt, sollte es zumindest Teil einer ganzen Unternehmensstrategie sein. Ich denke, dass die Verantwortlichen hier jedoch recht unsensibel vorgegangen sind“, analysiert Peter Hörschinger, Geschäftsführer der Agentur ikp Kommunikationsplanung und Öffentlichkeitsarbeit, für pressetext. Wenn so eine Werbemaßnahme gezielt erfolgt, sei es wichtig, dass sie sich in einem Gesamtkonzept des Unternehmens widerspiegelt. Laut Angaben von Pizza Patron habe man jedenfalls keine Diskussion über Immigranten auslösen wollen, sondern lediglich das Geschäft ankurbeln.

Auch Unternehmen wie Wal-Mart und HEB-Supermärkte nehmen in Städten nahe der mexikanischen Grenze Pesos an. Der Fall von Pizza Patron unterscheidet sich aber dahingehend, dass auch in Filialen, die hunderte Meilen von der Grenze entfernt liegen, Pesos akzeptiert werden. Grund dafür sei laut Konzern der hohe hispanische Bevölkerungsanteil in Städten wie Denver oder Dallas. Pizza Patron setzt jedenfalls stark auf die mexikanischen Kunden und stellt beispielsweise nur Manager ein, die auch des Spanischen mächtig sind.

Vorerst will Pizza Patron die Promotion-Aktion bis Ende Februar weiterlaufen lassen und danach neu überdenken. In der ersten Woche der Werbemaßnahme wurden zehn Prozent des Umsatzes mit Pesos gemacht. „Das Unternehmen sollte versuchen, nun einen Dialog zwischen Amerikanern und Mexikanern zu schaffen bzw. die PR-Aktion in einen positiven Kontext bringen“, meint Hörschinger gegenüber pressetext. Die Sache einfach nur abzusetzen, könne dazu führen, dass am Ende beide Seiten verärgert sind und die Werbemaßnahme tatsächlich nur nach hinten losgeht. (Ende)

pressetext.austria, Redakteur: Claudia Zettel

 

 

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