Zum Tag der „Wiedervereinigung“: Zu DDR-Zeiten waren wir zufrieden

Zum Tag der “Einheit”: Gute Gründe für die Ostalgie. 

Von Jürgen Elsässer

 

Ist das nicht niederschmetternd? In der kirchenfeindlichen DDR saßen mehr Leute in der Kirche als heute?

In Zeiten, wo Margot Honecker die Familienpolitik machte,
wurden im Schnitt mehr Kinder geboren als unter Familienministerin Ursula von der Leyen?

Ich will die DDR nicht verklären. Die Mängel und Verbrechen des Sozialismus sind bekannt.
Allerdings hatte die DDR auch ihr Vorteile. Auf eine einfache Forme gebracht:

1.) In der DDR gab es mehr Zusammenhalt und Solidarität zwischen den Menschen, zum Teil WEG

Ist das nicht niederschmetternd? In der kirchenfeindlichen DDR saßen mehr Leute in der Kirche als heute? In Zeiten, wo Margot Honecker die Familienpolitik machte, wurden im Schnitt mehr Kinder geboren als unter Familienministerin Ursula von der Leyen?

Ich will die DDR nicht verklären. Die Mängel und Verbrechen des Sozialismus sind bekannt. Allerdings hatte die DDR auch ihr Vorteile. Auf eine einfache Forme gebracht:

1.) In der DDR gab es mehr Zusammenhalt und Solidarität zwischen den Menschen, zum Teil WEGEN der SED-Politik (egalitär, sozial), zum Teil GEGEN die SED-Politik (gleichmacherisch, repressiv). Es mag ein schlechter Staat und eine stagnierende Gesellschaft gewesen sein – aber es war immerhin ein Staat und eine Gesellschaft. Heute gibt es keinen Staat und keine Gesellschaft mehr, nur noch eine notdürftige Verwaltung von atomisierten Untertanen.

2.) Die DDR war, im Unterschied zur heutigen BRD, ein deutscher Staat mit deutscher Kultur. Die Sowjetisierung oder Russifizierung war ein ganz und gar oberflächliches Phänomen, das nur politische Akzente setzte, aber die Sowjets betrieben keinen Kulturaustausch und keine Charakterwäsche. Deswegen gab die DDR auch denen ein Heimatgefühl, die die SED scharf ablehnten.

EN der SED-Politik (egalitär, sozial), zum Teil GEGEN die SED-Politik (gleichmacherisch, repressiv). Es mag ein schlechter Staat und eine stagnierende Gesellschaft gewesen sein – aber es war immerhin ein Staat und eine Gesellschaft. Heute gibt es keinen Staat und keine Gesellschaft mehr, nur noch eine notdürftige Verwaltung von atomisierten Untertanen.

2.) Die DDR war, im Unterschied zur heutigen BRD, ein deutscher Staat mit deutscher Kultur. Die Sowjetisierung oder Russifizierung war ein ganz und gar oberflächliches Phänomen, das nur politische Akzente setzte, aber die Sowjets betrieben keinen Kulturaustausch und keine Charakterwäsche. Deswegen gab die DDR auch denen ein Heimatgefühl, die die SED scharf ablehnten.

 

Der ganze Artikel:

Zu DDR-Zeiten waren wir zufrieden.

 

 

 

OstalgieWikipedia: Ostalgie is a German term referring to nostalgia for aspects of life in East Germany.

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